Thema: Technik & Regeln

Padel-Regeln einfach erklärt

Von padelpicks.de RedaktionZuletzt aktualisiert am 6 Min. LesezeitMethodik
Blick durch die Glaswand auf einen leeren blauen Padel-Platz mit Netz und Linien

Die Zählweise kennst du vielleicht vom Tennis. Neu sind Aufschlag, Wände und Gitter. Mit diesen fünf Punkten bist du schnell spielfertig – und kannst die nächste Diskussion am Netz direkt klären.

Aufschlag

Der Aufschlag erfolgt von unten: Der Ball muss zuerst hinter der Aufschlaglinie auf den Boden prallen und darf beim Treffen nicht höher als die Hüfte sein. Gespielt wird diagonal in das gegenüberliegende Aufschlagfeld.

Der Ball darf nach dem Aufschlag die Seitenwand des Gegners berühren. Trifft er dagegen das Gitter, ist der Aufschlag ungültig – auch dann, wenn er zuvor korrekt im Feld aufgesprungen ist.

  • Zwei Versuche pro Punkt
  • Beide Füße hinter der Linie, Ball unter Hüfthöhe
  • Netzberührung mit anschließend gültigem Feld: Wiederholung
  • Gitterkontakt nach dem Aufsprung: Fehler

Zählweise

Gezählt wird 15, 30, 40, Spiel; bei 40:40 wird je nach Turnierformat mit Vorteil oder mit entscheidendem Punkt gespielt. Ein Satz geht bis sechs Spiele mit zwei Spielen Vorsprung, bei 6:6 folgt ein Tie-Break bis sieben Punkte.

Gespielt wird in der Regel auf zwei Gewinnsätze.

Wände und Gitter

Nach dem Bodenkontakt im eigenen Feld darf der Ball beliebig viele eigene Wände berühren, bevor du ihn zurückspielst. Er muss danach ohne weiteren Bodenkontakt über das Netz.

Auf der Gegenseite darf der Ball nach dem Bodenkontakt Glaswände treffen. Berührt er dort das Gitter, bleibt der Ball ebenfalls im Spiel – nur beim Aufschlag ist Gitterkontakt ein Fehler.

  • Direkt gegen die eigene Wand geschlagen: Punkt für den Gegner
  • Ball zweimal am Boden: Punkt beendet
  • Ball darf außerhalb des Platzes zurückgespielt werden, wenn die Anlage es zulässt

Häufige Streitfälle

Die meisten Diskussionen betreffen Körpertreffer, Doppelschläge und den Ball, der die Netzkante berührt.

  • Ball trifft einen Spieler: Punkt für die Gegenseite, egal wo
  • Schläger fällt aus der Hand und der Ball wird getroffen: ungültig
  • Ball berührt Netzkante und fällt ins Feld: gültig, weiterspielen
  • Beide Partner berühren den Ball: Fehler

Was die Regeln für die Schlägerwahl bedeuten

Weil viele Bälle nach der Wand tief und langsam zurückkommen, entscheidet Fehlertoleranz mehr als Härte. Ein Rahmen mit großem Sweetspot bringt in diesen Situationen mehr Punkte als ein reiner Power-Rahmen.

Häufige Fragen

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